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🌍 Drei Wochen in Athen – Mein Erasmus Praktikum zwischen Arbeit, Meer und Selbstvertrauen

Lesedauer ca. 3 Minuten

Einer unserer Azubis hat am Erasmus Praktikum teilgenommen und drei Wochen in Athen gearbeitet und gelebt. Zwischen Arbeitsalltag, Kultur und Meer sammelte er wertvolle Erfahrungen und bringt frische Perspektiven zu trigema zurück. Dieser Erfahrungsbericht zeigt, wie ein Erasmus Auslandspraktikum beruflich und persönlich wachsen lässt – von Sprachpraxis über Selbstorganisation bis zu interkultureller Kompetenz.

Wie gelingt der Start in ein Erasmus Praktikum im Ausland?

Ankommen heißt umstellen: neue Stadt, neue Regeln, neuer Rhythmus. In Athen bezogen wir unsere Airbnbs, lernten Hausregeln (in Griechenland wirft man Toilettenpapier in den Mülleimer, um alte Rohrsysteme zu schonen) und bekamen erste Orientierung: Supermärkte, Metro, Viertel. Noch am Abend tauschte ich mich mit Mitbewohnern aus, die ihr Praktikum in Athen bei einem Autohaus und einem Tourismusunternehmen machten. Mein Einsatzort: Kontossi 1935, ein traditionsreicher Großhändler im Stadtzentrum, der seit 1935 Marken aus Papeterie, Mode, Design und Accessoires importiert und vertreibt – u. a. ARTEBENE, Caran d’Ache und Legami für Griechenland und Zypern.

Warum ist lokale Begleitung (HOSTED) ein Gamechanger?

Am zweiten Tag lud uns die Erasmus-Partnerorganisation HOSTED zu einer Taverne ein – perfekte Einführung in Küche und Kultur. Danach lernten wir Basics auf Griechisch: „Kaliméra“ (Guten Morgen), „Efcharistó“ (Danke) und „Né“ (Ja). Diese Mini-Vokabeln öffneten Türen, reduzierten Hemmschwellen und machten Alltagskontakte leichter. Für alle, die ein Auslandspraktikum Griechenland planen, gilt: Lokale Anlaufstellen strukturieren den Start.

Wie sah mein Arbeitsalltag bei Kontossi 1935 aus?

Mein Weg führte über eine belebte Einkaufsstraße, zwei Metrostationen von der Unterkunft entfernt. Im Team wurde ich herzlich aufgenommen; die Arbeit erfolgte überwiegend auf Englisch. Anfangsnervosität wich schnell: Kommunikation wird besser, indem man sie tut.

Aufgaben im Überblick:

  • Pflege und Aktualisierung von Verkaufspreisen im Katalog

  • Unterstützung bei der Planung einer großen Messe nahe des Flughafens

  • Einblicke in Newsletter-Erstellung und Marketingmaßnahmen

  • Mithilfe in der Galerie YellowKorner (moderne Fotokunst)

Die Arbeitszeiten lagen meist zwischen 10 und 17 Uhr, variierten aber bei Events. Ich lernte eine flexible, entspannte und dennoch effektive Arbeitskultur kennen. Dieser Perspektivwechsel zeigt, dass Produktivität unterschiedliche Taktungen hat – ein Kernlearning meines Erasmus Praktikum.

Was prägt das Leben in Athen – und was kostet es?

Nach der Arbeit wartete oft das Meer: barfuß im Sand, Frappe in der Hand, Wellen im Ohr – der ideale Ausgleich. Athen vereint Gegensätze: enge Gassen, dichte Häuser, lebhafte Straßen und zugleich Orte der Ruhe. Besonders beeindruckend: Akropolis, Zeustempel, National Garden und das Akropolis-Museum – Geschichte zum Erleben.
Kulinarisch blieb Gyros mein Favorit; für 3,80 € erhält man Fladenbrot, Salat, Tzatziki und Fleisch – plus Pommes. Für die Kalkulation der Kosten Erasmus Griechenland half mir eine einfache Faustregel: ÖPNV ist günstig, Streetfood preiswert, Kultur teils ermäßigt. Größter Posten bleibt meist Wohnen in Athen – hier lohnt frühe Recherche und die Vernetzung mit anderen Erasmus-Teilnehmenden.

Welche Förderung unterstützt das Erasmus Auslandspraktikum?

Die Erasmus Förderung (Stipendium) ist ein zentraler Ermöglicher. Sie trägt je nach Zielland zu Lebenshaltungskosten bei und erleichtert Praktika in europäischen Städten. Für ein Erasmus Praktikum in Griechenland empfehlen sich: frühzeitige Antragstellung, Rücksprache mit der Heimathochschule bzw. Ausbildungsstelle sowie klare Abstimmung zu Praktikumsinhalten. Wer zusätzlich plant, kann Reisekosten, Unterkunft und Versicherung besser budgetieren. Mein Tipp: eine kleine Notreserve einplanen – spontane Ausflüge, Museumseintritte oder zusätzliche Sprachkurse lohnen sich.

Welche Fähigkeiten habe ich entwickelt – fachlich und persönlich?

Beruflich gewann ich Einblick in Marketing- und Vertriebsprozesse, in Katalogpflege als Qualitätsaufgabe und in die Messeplanung – von Zeitachsen bis Abstimmung mit Dienstleistern. Meine Englischkompetenz wuchs praxisnah: telefonieren, mailen, abstimmen, präsentieren.
Persönlich stärkte mich das Erasmus Praktikum in Selbstorganisation und interkultureller Kommunikation. Ich lernte, auf Menschen zuzugehen, Unsicherheit als Lernmoment zu akzeptieren und Missverständnisse früh anzusprechen. Diese Erasmus Erfahrungen in Athen wirken weit über drei Wochen hinaus – im Team bei trigema und in künftigen Projekten.

Welche Learnings gebe ich weiter – und wie geht es weiter?

Mein Fazit: Jede Auslandserfahrung lohnt sich – besonders die, vor der man Respekt hat. Wer ein Auslandspraktikum Griechenland plant, sollte früh starten (Unterkunft, Budget, Förderung), lokale Netzwerke nutzen und offen bleiben – fachlich wie menschlich. Für mich steht fest: Ich möchte länger ins Ausland, um Sprache, Kultur und Arbeitsweisen noch tiefer zu verstehen. Das Erasmus Praktikum war dafür der perfekte Einstieg – mit Meer, Geschichte und Küche als motivierendem Rahmen und einem Arbeitsumfeld, das Vertrauen schenkt und Verantwortung ermöglicht.

 

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